Regelmäßig berechnet der ADAC die Gesamtkosten der unterschiedlichsten Autos. Für Kaufinteressenten sind diese Informationen eine wichtige Hilfe bei der Entscheidung für oder gegen ein Modell. Denn nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Wertverlust und die Ausgaben für den Kraftstoff belasten den Geldbeutel. Auch Motorölwechsel und Autowäsche schlagen zu Buche. Hinzu kommen Versicherung und Werkstatt- sowie Reifenkosten.
Sieger im SUV-Kleinst- und -Kleinwagen-Autokosten-Vergleich ist der preiswerte, elektrisch angetriebene Citroën ë-C3. Auf Rang 2 findet sich der knuffige Stadtfloh Hyundai Inster, und auf Rang drei rangiert der gar nicht mal so kleine VW Taigo.
In der unteren Mittelklasse punktet einmal mehr der Dacia Duster mit seinem niedrigen Einstiegspreis und den geringen Unterhaltskosten. Alle anderen Konkurrenten können mit seinen Kilometerkosten von 40,1 Cent nicht mithalten. Zum Zweitplatzierten, dem Opel Frontera Electric, ist der Abstand groß.
Die Mittelklasse führt ebenfalls ein Dacia an, der preiswerte Dacia Bigster als Mildhybrid mit Autogas im Tank. In den Top 10 der Mittelklasse sind allerdings auch sechs Elektroautos vertreten.
Die oberen Klassen werden dominiert von Škoda Peaq, BYD Sealion 7 und Polestar 4 SUV. Allesamt reinrassige Elektroautos.
So wurden die Autokosten berechnet
In die Top 10 wurde das günstigste Modell der jeweiligen Baureihe aufgenommen. Im Kostenvergleich wurden berücksichtigt: Wertverlust ohne Zinsen, Aufwand für Ölwechsel, Inspektionen sowie Verschleißteile und Kosten für Reifenersatz; Kraftstoff- und Ölnachfüllkosten (Herstellerangaben) sowie die aktuellen Kraftstoffpreise (Durchschnitt der letzten drei Monate); Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung mit 50 Prozent (Standardtarif ADAC Autoversicherung, ohne Zusatzrabatte), aktuelle Kfz-Steuer (jeweils zum Zeitpunkt der Aktualisierung).
Fachliche Beratung: Denny Neumeister, ADAC Technik Zentrum